Beckenboden - Osteopathie Anja Meier
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Beckenbodensprechstunde
1:1 Medizinische Betreuung mit osteopathischem Ansatz

 

 

In der Beckenbodensprechstunde sprechen wir über verschiedene Aspekte, die deine Beckengesundheit beeinflussen können.

 

Zu Beginn nehme ich mir Zeit für dich und deine Geschichte: Ich stelle gezielte Fragen zu deinen Beschwerden und Erwartungen, um ein möglichst klares Bild zu bekommen – immer mit Blick auf deinen gesamten Körper und deine Lebensumstände.

Anschließend gehen wir in die körperliche Untersuchung über. Mir ist wichtig, dass du dich dabei jederzeit sicher und gut aufgehoben fühlst. Du bestimmst die Grenzen, und wir bleiben im Austausch.

Auf dieser Grundlage beginnt dann die osteopathische Behandlung, individuell auf dich abgestimmt. Ich arbeite mit meinen Händen, um Spannungen zu lösen, die Versorgung verschiedener Strukturen zu unterstützen und deinem Körper Impulse zu geben, wieder mehr ins Gleichgewicht zu finden.

 

Ein weiterer wichtiger Teil der Beckenbodensprechstunde besteht darin, dass du deinen Beckenboden und die Funktion deiner Beckenorgane besser kennenlernst und Zusammenhänge verstehst – wie zum Beispiel die von Haltung, Atmung und die Blasenfunktion.

Ich zeige Dir, wie du die einzelnen Strukturen gezielt anspannen kannst, und genauso wichtig: wie du sie aktiv entspannst.

Dazu gibt es verschiedene Techniken, wie Muskelaktivierungsübungen, manuelle Techniken, Atemübungen oder weitere dynamische Körperübungen. Gemeinsam entwickeln wir ein Gefühl dafür, was dein Körper braucht.

 

Damit du auch zu Hause weiterarbeiten kannst, bekommst du ein strukturiertes Handout mit einfachen Übungen und Tools, die sich gut in deinen Alltag integrieren lassen.

 

Mein Anliegen ist es, dich nicht nur während der Behandlung zu begleiten, sondern dir Sicherheit im Umgang mit deinem Körper zu geben.

Ziel der Beckenbodensprechstunde ist die Linderung deiner Beschwerden, mehr körperliches Wohlbefinden und langfristige Selbstbestimmtheit.

Kursstart am 13.10.2026
Trainingskurs in der Gruppe

Mehr dazu: vulva.space

Anmeldung: info@vulva-space.com

 

Bei Anmeldungsstopp setzen wir dich gerne auf die Warteliste für den nächsten Kurs im Januar 2027

Bei welchen gynäkologischen Beschwerden ist Osteopathie sinnvoll?

 

Osteopathie kann zum Beispiel bei diesen Themen unterstützen:

Endometriose

Prämenstruelles Syndrom (PMS)

Menstruationsschmerzen

Vulvodynie / Vaginismus

Reizblase

Harninkontinenz

Wiederkehrende Vaginosen und Blasenentzündungen

Pelvic Congestion Syndrome

Schmerzen während oder nach dem Sex

Schwäche oder Verspannungen der Beckenbodenmuskulatur

Schwangerschaft

Fruchtbarkeitsprobleme

 

Das Becken trägt die Wirbelsäule. Deshalb bleiben Beschwerden dort selten lokal: Urogenitale und gynäkologische Probleme können mit Schmerzen im Kreuz- und Steißbein, im Iliosakralgelenk und in der Wirbelsäule zusammenhängen, manchmal sogar mit Kopfschmerzen oder Migräne.

Dazu kommen die hormonellen Schwankungen, die uns ständig begleiten und Symptome ggf. verstärken können.

Was hat es mit Narben auf sich?

 

Narben im Intim- und Beckenbereich entstehen zum Beispiel durch Geburtsverletzungen, Entzündungen oder Operationen. Oft bekommen sie lange keine Aufmerksamkeit. Dabei können sie den Beckenboden unter Spannung setzen, Schmerzen verursachen, das Sexualleben einschränken oder Wasserlassen und Stuhlgang beeinträchtigen.

Ich verbinde Narbenarbeit mit der urogenitalen und gynäkologischen Osteopathie, zum Beispiel:

 

nach einer vaginalen Geburt oder einem KaiserInnenschnitt (Sectio)

bei Endometriose oder anderen Erkrankungen im Bauch- und Beckenbereich

bei Narbengewebe und Verwachsungen im Bauchraum

im Bereich von Vagina und Vulva

bei Neovulva/Neovagina

nach anderen Verletzungen im Genitalbereich

 

Bevor du einen Rückbildungskurs beginnst, empfehle ich ein Narben-Check-up. So kann dein Beckenboden gut vorbereitet wieder Kraft aufbauen.

Deine Grenzen, deine Entscheidung

 

Ohne dein Einverständnis behandle ich nicht. Tastungen im Intimbereich, äußerlich wie innerlich, gibt es nur, wenn keine Kontraindikationen vorliegen und du ausdrücklich zugestimmt hast. Du kannst jederzeit nachfragen, etwas ablehnen oder eine Pause einlegen.

 

Woran solltest du denken?

 

Bring vorhandene ärztliche und Operationsberichte zum ersten Termin mit.

Plane nach der Behandlung, wenn möglich, etwas Zeit zum Nachrufen ein.

Die Sprechstunde ersetzt keine ärztliche Abklärung. Bei neuen, starken oder unklaren Beschwerden, Blut im Urin oder Stuhl oder Fieber lass dich bitte zuerst ärztlich untersuchen.